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Treffen 2021 der Vereinigungspräsidenten, oder: Am Wasserloch

Die Novembertagung der Chefs von Veteranenvereinigung, Club 100 und Saphir-Club war dem Informationsaustausch über die Aktivitäten in den Vereinigungen gewidmet. Das gute Einvernehmen zahlt sich auch für den Verband aus.

Urs Graber, Veteranenvereinigung und Pius Erni, Club 100 fanden trotz dichtem Nebel Dorf und Haus des jährlichen Gedankenaustauschs. Zu-sammen mit dem Vorsitzenden des Saphir-Clubs liess man das leicht kuriose Jahr 2021 Revue passieren. Dabei wurden die raren Höhepunkte besonders markant herausgestrichen.

 

Die Veteranenvereinigung besuchte Basel, die Stadt am Rheinknie und die Rega auf dem Flughafenareal von Zürich. Der Club 100 begrüsste zur Generalversammlung rund 30 Personen und der Saphir-Club erlebte mit Geschäftsführer Nicolas Kamer eine nicht alltägliche Besichtigung von Bern. Es waren zwar nicht die grossen gesellschaftlichen «Heuler», aber mittlerweile backen ja alle etwas kleinere Brötchen, die dafür mit umso grösserem Genuss verzehrt werden.

 

Sich selbst bemitleiden, entspricht nicht dem Sportler-Charakter. Und daher hat man auf allen Verbandsebenen versucht, das zu realisieren, was eben möglich war. Und so sind viele interessante, kreative Ideen ent-standen und verwirklicht worden. Dazu gehört zweifellos auch die aus der Not «geborene» Ehrungszeremonie im Oktober dieses Jahres. Vor einem erlauchten Kreis von geladenen Gästen ehrten die Veteranenvereinigung und der Club 100 ihre Vorzeigevereine und Persönlichkeiten. Diese Aus-zeichnungen sind nebst weiteren Ehrerweisungen seit vielen Jahren sub-stantieller Bestandteil unserer Delegiertenversammlung. Sie sind sehr ge-schätzt und spornen zu Innovationen und erstaunlichen Leistungen an.

 

Ob Antilope, Löwe oder Gnu, am Wasserloch trifft man aufeinander, ob man das möchte oder nicht. Aber es ist für das Weiterbestehen unabdingbar. Unser Treffen ist insofern wichtig, als die Beitragsstrategien abgesprochen werden können, aber auch, weil in der Diskussion immer wieder Anregungen für Veränderungen entstehen, zum Beispiel wie die rasant schwindende Mitgliederzahl in der Veteranenvereinigung aufgehalten werden könnte.

 

Wie Elefanten und Krokodile miteinander kommunizieren, weiss ich nicht. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Vereinigungen aber funktioniert und schafft jenes Vertrauen, das eine optimale finanzielle und moralische Unterstützung des Verbandes garantiert. So nahmen Pius und Urs interes-siert Kenntnis von den vielfältigen Aktivitäten, die in der Sport Union Schweiz täglich entfaltet werden.

 

 

 

Und wie es sich unter Sportfunktionären gehört, folgt auf die intensiven Gedankengänge die Bekräftigung in flüssiger Form. Es soll nicht nur Wasser gewesen sein.

 

 

 

18.11.2021 | Text: Sepp Born

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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